Frau Prof. Schmidtke

Gemeinsam stark für Millionen Herzpatienten in Deutschland!

Zusammen mit der Deutschen Herzstiftung und vielen anderen Fachgesellschaften sowie Patientenverbänden haben wir dieses starke Aktionsbündnis ins Leben gerufen, um gemeinsam mehr zu erreichen.

Kardiovaskuläre Erkrankungen haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und die Gesellschaft insgesamt. Noch immer sind sie die führende Todesursache und der höchste Kostenfaktor im deutschen Gesundheitssystem. Mit rechtzeitiger Vorbeugung und Erkennung, verbesserter Behandlung und intensiver Forschungsförderung könnten viele der jährlich 345.000 Todesfälle verhindert werden. Noch immer haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein schlechtes Image und werden als vermeidbares, individuelles Fehlverhalten wahrgenommen. Das ist falsch. Mehr Forschung und Aufklärung zu personalisierter Prävention und Medizin könnten zielgerichtet erste Symptome vermeiden.

Weil Herzpatienten und deren Angehörige eine stärkere Stimme bei den Bundestagsabgeordneten benötigen, haben 40 Vertreter aus Politik, Medizin, Patientenorganisationen, Wissenschaft, Selbstverwaltung und Krankenkassen die Vorarbeit für eine Nationale Herz-Kreislauf-Strategie geleistet, die folgende Themenfelder für eine bessere Versorgung der Betroffenen betont:

  • Prävention und Früherkennung
  • Versorgungsstrukturen und Versorgungsqualität
  • Forschung, Digitalisierung und Innovation
  • Stärkung der Patientenorientierung

Unser Ziel ist es, diese Handlungsfelder an die Bundespolitik zu adressieren, damit die Idee einer Nationalen Herz-Kreislauf-Strategie in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird.

Herr Trittin

Zahlen und Fakten zur Situation in Deutschland

Um zu verstehen, warum Prävention, Behandlung und Nachsorge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen so wichtig sind, muss man erst die Dimension des Problems erkennen:

300.000
Herzinfarkte

Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt.1

490.000
Klinikein­lieferungen

Allein wegen Herzrhythmusstörungen kommt es pro Jahr zu über 490.000 Klinikeinlieferungen in Deutschland.2

Jeder 5.
mit Langzeitfolge

Jeder 5. Patient mit einer Herzmuskelentzündung muss als Langzeitfolge mit einer bleibenden Herzschwäche rechnen.3

6 Millionen
koronare Herzerkrankte

Jährlich werden in Deutschland etwa 400.000 Menschen wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert.4

270.000
Schlaganfälle

Rund 270.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall. 20 % davon sterben in den ersten vier Wochen.5

300.000
Herzinfarkte

Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt.1

490.000
Klinikein­lieferungen

Allein wegen Herzrhythmusstörungen kommt es pro Jahr zu über 490.000 Klinikeinlieferungen in Deutschland.2

Jeder 5.
mit Langzeitfolge

Jeder 5. Patient mit einer Herzmuskelentzündung muss als Langzeitfolge mit einer bleibenden Herzschwäche rechnen.3

6 Millionen
koronare Herzerkrankte

Jährlich werden in Deutschland etwa 400.000 Menschen wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert.4

270.000
Schlaganfälle

Rund 270.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall. 20 % davon sterben in den ersten vier Wochen.5

Kennen Sie Ihr eigenes Herzinfarkt-Risiko? Jetzt Testen!

Referenzen:
1) Berechnungen des Instituts für Herzinfarktforschung von 2015 i. A. der Herzstiftung kamen auf ca. 290.000 Herzinfarkte in Deutschland.
2) Deutsche Herzstiftung (Hg.), Deutscher Herzbericht 2020, Frankfurt a. M. 2021.
3) https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzmuskelentzuendung/ursachen (Stand Mai 2021)
4) Schätzung des Instituts für Herzinfarktforschung Ludwigshafen (von 2015 auf Basis von Daten GEDA-Gesundheitssurveys).
5) https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/verstehen-vermeiden/was-ist-ein-schlaganfall (Stand Mai 2021)

Herr Irlstorfer

Handlungsempfehlungen für eine nationale Herz-Kreislauf-Strategie

345.000 Todesfälle pro Jahr sind 345.000 Gründe sich nachhaltig für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzusetzen. Weil davon nicht nur jeder Einzelne profitiert, sondern unser gesamtes Gesundheitswesen und Gesellschaftssystem.

Handlungsfeld 1

Für eine individuellere Prävention und Früherkennung

Handlungsfeld 2

Für bessere Versorgung und Versorgungsstrukturen

Handlungsfeld 3

Für mehr Forschung, Digitalisierung und Innovation

Handlungsfeld 4

Für eine Stärkung der Patientenorientierung

Fr. Stamm-Fibich

Ein starkes Bündnis mit kompetenten Partnern

Deutsche Herzstiftung Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DEGAM Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DGPR Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Hochdruckliga Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DGTHG Herz-Kreislauf-Erkrankungen
BNK Herz-Kreislauf-Erkrankungen
BAG Selbsthilfe Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DZHK Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DGPK Herz-Kreislauf-Erkrankungen
DGK Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Deutsche Herzstiftung e. V. 

Die Deutsche Herzstiftung ist heute die größte, gemeinnützige, unabhängige Anlaufstelle für Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gemeinsam mit Herzspezialisten und getragen von breitem ehrenamtlichen Engagement informiert sie über Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Herzkrankheiten und fördert patientennahe Forschung auf diesem Gebiet. Weitere Informationen hier.

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wurde am 12. Februar 1966 gegründet. Zweck der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist die Förderung der Allgemeinmedizin in Praxis und Wissenschaft. Die DEGAM ist Ansprechpartner für alle Institutionen bei Fragen der wissenschaftlichen Entwicklung der Allgemeinmedizin an den Hochschulen, der Fort- und Weiterbildung sowie des Qualitätsmanagements.

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR)

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist der richtungsweisende und koordinierende Dachverband für alle Bereiche der ambulanten und stationären Betreuung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und von Risikopatienten mit dem Ziel einer Gesamtstrategie zur Prävention und Rehabilitation der Atherosklerose und ihrer Folgen. Zu den rund 850 persönlichen Mitgliedern der DGPR zählen hauptsächlich Ärzte und Mitarbeiter des interdisziplinären Teams aus kardiologischen Reha-Einrichtungen. Mit rund 100 Rehabilitationskliniken und ambulanten Rehabilitations­zentren sind nahezu zwei Drittel Prozent aller Einrichtungen dieser Art in Deutschland Mitglieder der DGPR. Gleichzeitig sind die deutschen Landesorganisationen für kardiologische Prävention und Re­habilitation Mitglied der DGPR. Über diese enge Verbindung in die einzelnen Bundesländer ist die DGPR unmittelbar in die Arbeit regionalen Herzgruppen eingebunden, von denen bundesweit etwa 9.000 Herzgruppen mit mehr als 180.000 Herzpatienten existieren.

Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL®

Jeder dritte Mensch in Deutschland hat zu hohe Blutdruckwerte, was zur Schädigung wichtiger Organe führt. Die Deutsche Hochdruckliga setzt sich für die Information über und die Erforschung von Bluthochdruck ein. Sie möchte mehr Bewusstsein für diese Erkrankung und ihre Folgen schaffen. Ziele sind die bestmögliche Versorgung der Betroffenen und die Stärkung der Prävention. Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist u.a. die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten ein wichtiger Baustein der Arbeit der DHL®. Weitere Information unter www.hochdruckliga.de

Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e. V. (DGTHG)

Die DGTHG verfolgt mit ihren mehr als 1.000 Mitgliedern als gemeinnützige, wissenschaftliche, medizinische Fachgesellschaft das Ziel, die Wissenschaft und Weiterentwicklung von Therapien auf dem Gebiet der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie zu fördern. Hierzu sieht die Fachgesellschaft die Durchführung von Weiter- und Fortbildungsprogrammen, Erstellung medizinischer Leitlinien, Förderung von Nachwuchskräften und die Ausrichtung medizinischer Fachtagungen als Ihre Kernkompetenzen an.

Bundesverband Niedergelassene Kardiologen e. V. (BNK)

Der Bundesverband Niedergelassene Kardiologen (BNK) ist ein Zusammenschluss von über 1.200 niedergelassenen Fachärzten mit dem Schwerpunkt Kardiologie in ganz Deutschland. Eine besondere Verpflichtung sieht der Verband in der effektiven Vertretung gemeinsamer berufspolitischer Ziele gegenüber Standesorganisationen und politischen Gremien. Darüber hinaus kümmert sich der BNK um gemeinsame Fortbildungen und andere fachspezifische Angebote, verwaltungstechnische Fragestellungen, wie die Gebührenordnung, sowie um die Organisation von Fachtagungen und -kongressen.

BAG SELBSTHILFE e. V.

Die BAG SELBSTHILFE ist die Dachorganisation von 120 bundesweiten Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen und 12 Landesarbeitsgemeinschaften, in denen mehr als 1 Million körperlich-, geistig-, sinnesbehinderte und chronisch kranke Menschen zusammengeschlossen sind.

Selbstbestimmung, Selbstvertretung, Integration, Rehabilitation und Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen sind die Grundsätze, nach denen die BAG SELBSTHILFE für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung behinderter und chronisch kranker Menschen in zahlreichen politischen Gremien eintritt.

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. (DZHK)

Fortschritte in der Herz-Kreislauf-Medizin müssen schneller zu den Patienten gelangen. Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat seinen Schwerpunkt in der translationalen Forschung, um die Lücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung zu schließen. Das DZHK vereint dafür hervorragende Grundlagenforscher und klinische Forscher aus sieben Standorten in Deutschland. Finanziert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e. V. 

Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK) ist eine gemeinnützige medizinische Fachgesellschaft mit dem Ziel der Förderung von Wissenschaft, Diagnostik und Therapie sowie der Prävention von angeborenen und erworbenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter wie auch bei Erwachsenen mit Angeborenem Herzfehler. Sie nimmt Belange der Forschung und Lehre (Ausbildung, Fort- und Weiterbildung), der ambulanten Patientenversorgung sowie die Erstellung von Leitlinien wahr. Homepage: www.dgpk.org

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e. V. (DGK)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 11.000 Mitgliedern. Sie ist die älteste und größte kardiologische Fachgesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien. Weitere Informationen unter https://dgk.org/

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