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Die Projekte Rauchzeichen und nachvorn

Tabak- und Suchtprävention der Deutschen Herzstiftung an Schulen

Kinder-Rauchen-Dummy

Tabakkonsum zählt zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken und ist eine der wichtigsten Ursachen für vorzeitige Erkrankungen und Todesfälle. Um Kinder und Jugendliche frühzeitig für die Risiken von Nikotin und anderen Suchtmitteln zu sensibilisieren, setzt die Deutsche Herzstiftung auf präventive Aufklärungsangebote an Schulen

Angebot im Rhein-Main Gebiet „ Projekt Rauchzeichen“

Das Projekt Rauchzeichen ist ein schulisches Primärpräventionsangebot zu den Themen Nikotin, Suchtmittelkonsum und Resilienz. Es vermittelt altersgerecht Wissen, stärkt die Risiko- und Entscheidungskompetenz und unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, in konkreten Situationen selbstbestimmt und gesundheitsbewusst zu handeln.

Das Projekt im Überblick

Das Projekt umfasst drei aufeinander abgestimmte Workshops. Sie können unabhängig voneinander durchgeführt werden; idealerweise begleiten sie die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen über mehrere Jahrgangsstufen hinweg.

5. Klassen: Rauchzeichen: Will ich vapen?
Schwerpunkte: Vapes, erste Konsumsituationen und Nein-Sagen

7. Klassen: Rauchzeichen
Schwerpunkte: Vapen, Rauchen sowie Nikotinbeutel/Snus

9. Klassen: Rauchzeichen Reloaded
Schwerpunkte: Suchtentwicklung, Vapen und Rauchen, Alkohol und Cannabis

Die Workshops verbinden Wissensvermittlung mit konkretem Handeln. Die Schülerinnen und Schüler sollen:

  • gesundheitliche, soziale und rechtliche Risiken erkennen und altersgerecht einordnen,
  • Konsummotive sowie Einflüsse durch Peergroup, Werbung und soziale Medien reflektieren,
  • ihre Resilienz, Urteilsfähigkeit und Entscheidungskompetenz stärken,
  • unterschiedliche Nein-Sage- und Handlungsmöglichkeiten erproben,
  • Warnsignale problematischen Konsums erkennen und wissen, wo sie Unterstützung erhalten.

Die Inhalte werden altersgerecht, lebensnah und interaktiv vermittelt – durch kurze Impulse, Gespräche im Klassenverband, Kleingruppenarbeit, Filme, Quizformate und Rollenspiele.

Die Workshops finden im Klassenverband statt. In den 5. und 7. Klassen umfasst das Angebot jeweils eine Doppelstunde pro Klasse; in den 9. Klassen vier Schulstunden pro Klasse.

Angebot „nachvorn“ in Berlin

In Berlin wird das Projekt von Prof. Dr. Gertraud Stadler, Leiterin der Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)/Forschungsgruppe Prävention an der Berliner Charité (stv. Direktorin des GiM: Prof. Dr. Friederike Kendel) geleitet, die das Projekt unter dem Namen „nachvorn“ gemeinsam mit Marina Hinssen (M. Sc.) durchführt. Das Angebot in Berlin richtet sich hauptsächlich an Schulen mit sozial und strukturell benachteiligten Standorten.

 

 

 

Das Projektteam der Charité: Marina Hinßen, Prof. Gertraud Stadler und Prof. Volkmar Falk (v. l. n. r.) bei der Vorstellung des Rauchpräventionsprojekts „nachvorn“.
Charité | Artur Krutsch Das Projektteam der Charité: Marina Hinßen, Prof. Gertraud Stadler und Prof. Volkmar Falk (v. l. n. r.) bei der Vorstellung des Rauchpräventionsprojekts „nachvorn“.
– Charité stellte Projekt „nachvorn“ zur Rauchprävention bei Schüler:innen vor, das die Herzstiftung mit 350.000 Euro fördert.

Informationsmaterial

Wie die Herzstiftung die Raucherprävention in Schulen unterstützt.

Kontakt

Dr. rer. med. Sinann Al Najem (Leitung)
Bild von Sinann Al najem