Person hat vorhofflimmern Symptome
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Herzwochen 2026

Vorhofflimmern erkennen und handeln

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und betrifft Millionen Menschen. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unbemerkt. Dabei kann unbehandeltes Vorhofflimmern das Risiko für Schlaganfälle, Herzschwäche und weitere Komplikationen deutlich erhöhen.

Die Herzwochen 2026 der Deutschen Herzstiftung stellen daher das Thema Vorhofflimmern in den Fokus. Erfahren Sie, wie sich die Herzrhythmusstörung erkennen lässt, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und welche modernen Möglichkeiten zur Diagnose und Behandlung heute zur Verfügung stehen.

Informieren Sie sich, entdecken Sie Veranstaltungen in Ihrer Region und finden Sie hilfreiche Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Vorhofflimmern.

Ab Mitte Oktober wird diese Seite fortlaufend um weitere Inhalte ergänzt

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Häufige Fragen zu Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Dabei schlägt das Herz unregelmäßig und oft zu schnell. Die Ursache sind in der Regel elektrische Störfelder im linken Vorhof, die eine geordnete Kontraktion des Herzens verhindern können. Diese Vorhofflimmernepisoden treten mit unterschiedlicher Häufigkeit auf und können von kurzer Dauer sein oder sogar über Tage anhalten. Die Erkrankung tritt besonders häufig im höheren Lebensalter auf. Sie ist zwar belastend, wenn starke Symptome vorhanden sind, aber nicht akut lebensbedrohlich. Eine Behandlung ist jedoch in der Regel immer nötig, um Folgeschäden zu vermeiden.

Typische Anzeichen sind Herzstolpern, Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Leistungsschwäche oder ein unregelmäßiger Puls. Allerdings verursacht Vorhofflimmern nicht immer Beschwerden. Viele Betroffene bemerken die Herzrhythmusstörung zunächst gar nicht oder kaum, sodass sie oft nur zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt wird – oder im schlimmsten Fall, wenn bereits ein Schlaganfall aufgetreten ist. Das ist die gefährlichste Folgeerscheinung.

Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Weitere wichtige Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen, Diabetes mellitus, Übergewicht, Rauchen, regelmäßiger – manchmal auch einmalig starker – Alkoholkonsum und Bewegungsmangel. Außerdem können Erkrankungen wie Schlafapnoe oder chronische Nierenerkrankungen das Auftreten von Vorhofflimmern begünstigen.

Vorhofflimmern kann die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen, genauer im linken Vorhofohr begünstigen, einer kleinen Ausstülpung im linken Vorhof. Gelangen diese Gerinnsel in die Blutbahn und werden sie bis ins Gehirn transportiert, können sie dort einen Schlaganfall auslösen. Zudem kann Vorhofflimmern die Leistungsfähigkeit des Herzens beeinträchtigen und langfristig zu Herzschwäche führen. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung besonders wichtig.

Die Behandlung richtet sich nach der individuellen Situation. Sie umfasst in der Regel vor allem blutverdünnende Medikamente zum Schutz vor Schlaganfällen. Hinzu können Medikamente zur Kontrolle von Herzrhythmus und Herzfrequenz kommen sowie moderne Verfahren wie die Katheterablation, mit der sich die elektrischen Störfelder im Vorhof gerade in der Frühphase der Erkrankung häufig beheben lassen. Sehr wichtig sind auch die Behandlung von Risikofaktoren und ein insgesamt für die Herzgesundheit förderlicher Lebensstil.

Titelseite und geöffnete Innenseite der Broschüre „Vorhofflimmern erkennen und handeln“ der Deutschen Herzstiftung.

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