Vorhofflimmern kann unbemerkt bleiben und dennoch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche erhöhen. Die beiden Herzspezialisten Prof. Lars Eckardt und Prof. Stephan Willems erklären, wie sich die Rhythmusstörung erkennen lässt, was Smartwatches dabei leisten können und warum die Diagnose dennoch ärztlich gesichert werden muss. Außerdem geht es um Gerinnungshemmer, frühe Rhythmuskontrolle und moderne Katheterablationen: Welche Behandlung kommt für wen infrage, welche Chancen bietet sie und wo liegen ihre Grenzen? Und warum ist nicht die Stärke der Beschwerden entscheidend, wie gefährlich Vorhofflimmern ist? Antworten auf diese Fragen und aktuelles Wissen rund um Diagnose und Therapie bei Vorhofflimmern hören Sie in dieser Folge.
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Was ist eine Leitlinie?
Leitlinien geben Ärzten Empfehlungen an die Hand zur Diagnose und Therapie einer Erkrankung. Die Empfehlungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden von einer oder mehreren Fachgesellschaften – je nach Thema – herausgegeben.
Was bedeutet S3-Leitlinie?
Eine S3-Leitlinie ist die höchste Stufe der evidenzbasierten medizinischen Leitlinien in Deutschland. Sie entspricht strengsten methodischen Anforderungen mit wissenschaftlich nachgewiesenen Belegen und ist damit besonders verlässlich und aktuell.
Angebot
Experte
Prof. Dr. med. Stephan Willems, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung
Experte
Professor Dr. Lars Eckardt ist Direktor der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Universitätsklinik Münster und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung